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13.03.2018
FLUG REVUE

Kitty Hawk CoraAutonomes Lufttaxi wird in Neuseeland getestet

Die von Google-Mitgründer Larry Page finanzierte Firma Kitty Hawk hat ihren elektrischen Senkrechtstarter enthüllt.

Kitty Hawk Cora

Mithilfe von zwölf unabhängigen Propellern soll die Kitty Hawk Cora senkrecht starten und landen können. Foto und Copyright: Kitty Hawk/Richard Lord

Die Kitty Hawk Cora ist ein zweisitziges, senkrechtstartendes Elektroflugzeug, das autonom fliegen soll. Die Entwicklung läuft bereits seit acht Jahren, nun hat das kalifornische Unternehmen Kitty Hawk das Lufftaxi namens Cora vorgestellt. Cora wird nun in Neuseeland getestet, wie Kitty Hawk mitteilte. Der erste Prototyp sei bereits im Oktober 2017 nach Neuseeland gebracht worden. Cora hat nach Angaben von Kitty Hawk ein Experimental-Lufttüchtigkeitszeugnis von der neuseeländischen und der US-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde.

Cora hat eine Spannweite von etwa elf Metern und soll mithilfe von zwölf unabhängigen, elektrisch angetriebenen Propellern senkrecht starten und landen können. Ein größerer Propeller sorgt für den Vortrieb im Flug, so sollen Geschwindigkeiten von eta 180 km/h erreicht werden. Das Lufttaxi soll eine Reichweite von zunächst etwa 100 Kilometern haben und in Höhen von 150 bis knapp 1000 Metern über Grund fliegen. Cora verfügt über ein Fallschirm-Rettungssystem.

Finanziell unterstützt wird das Startup Kitty Hawk von Larry Page, dem Google-Mitgründer und CEO der Google-Mutter Alphabet. Chef von Kitty Hawk ist der deutsche Informatiker Sebastian Thrun, der bereits die Entwicklung von Googles autonomem Auto und andere Projekte des Internetkonzerns geleitet hat. Kitty Hawk will mit Cora in Neuseeland einen kommerziellen Lufttaxi-Dienst aufbauen, einen genauen Zeitplan gab das Unternehmen jedoch nicht bekannt. Laut Medienberichten könnte der Dienst in drei Jahren an den Start gehen.

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