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09.01.2019
FLUG REVUE

Rekord-AuftragsbestandAirbus liefert 2018 mehr Flugzeuge denn je

Airbus lieferte im Jahr 2018 insgesamt 800 Verkehrsflugzeuge an 93 Kunden aus. Der neue Unternehmensrekord liegt elf Prozent über 2017 (718 Flugzeuge).

Airbus 2018 Lieferbilanz

Airbus hat damit zum 16. Mal in Folge die Zahl der Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen auf Jahresbasis erhöht. Das Ergebnis liegt knapp hinter Boeing, das gestern 806 Lieferungen für 2017 meldete. 

Mitgezählt hat Airbus im letzten Jahr auch 20 A220 (seit der Aufnahme in die Airbus-Familie im Juli 2018). Dazu kamen 626 A320/A319/A321 (gegenüber 558 im Jahr 2017), davon 386 Flugzeuge der A320neo-Familie (gegenüber 181 neos im Jahr 2017), 49 A330 (gegenüber 67 im Jahr 2017) einschließlich der ersten drei A330neo, 93 A350 XWBs (gegenüber 78 im Jahr 2017) und noch 12 A380 (gegenüber 15 im Jahr 2017).

Nachdem kurz vor Jahresende noch eine Reihe von Absichtserklärungen in Festbestellungen umgewandelt werden konnten bilanzierte Airbus 2018 letzlich 747 Netto-Aufträge, verglichen mit 1109 Netto-Aufträgen im Jahr 2017. Ende 2018 erreichte der Auftragsbestand an Airbus-Verkehrsflugzeugen einen neuen Branchenrekord und lag bei 7577 Maschinen. Darin sind allerdings 480 A220 erstmals berücksichtigt (ehemalige C-Series von Bombardier).

In den letzten 16 Jahren hat Airbus seine Produktion von Jahr zu Jahr kontinuierlich gesteigert, wobei die Endmontagelinien in Hamburg, Toulouse, Tianjin und Mobile durch die Erweiterung der A220-Linie in Mirabel, Kanada, im Jahr 2018 ergänzt wurden.

Ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Airbus-Auslieferungen im Jahr 2018 kam von den Endmontagelinien in den USA und China. Insbesondere für die meistverkaufte A320-Familie produziert die Endmontagelinie (FAL) in Mobile, Alabama, nun mehr als vier Einheiten pro Monat. Unterdessen erreichte die "FAL Asia" von Airbus in Tianjin, China, ihre 400. A320-Auslieferung, während Airbus in Deutschland seine neue, vierte Produktionslinie in Hamburg in Betrieb nahm. Insgesamt ist das A320-Programm auf Kurs, um bis Mitte 2019 eine Rate von 60 pro Monat zu erreichen. 

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