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05.01.2019
FLUG REVUE

Rückgang auf der Mallorca-RoutePaderborn-Lippstadt auf Vorjahresniveau

Mit einem kaum veränderten Aufkommen von 736200 Fluggästen schloss der Flughafen Paderborn-Lippstadt das Jahr 2018 ab.

Paderborn Terminal 2018

Der Passagierverkehr in Paderborn-Lippstadt war 2018 auf stabilem Niveau (Foto: Flughafen Paderborn-Lippstadt).

Laut Flughafengesellschaft konnten die Linien- und Touristikverkehre „trotz der herausfordernden Situation im Nachgang der Marktaustritte der Fluggesellschaften Air Berlin und Niki im Vorjahresvergleich leicht zulegen“. Das durch den fortschreitenden Abzug der britischen Truppenverbände entfallende militärische Flugaufkommen von zuletzt gut 10000 Passagieren im Jahr drückte jedoch zusätzlich auf die Gesamtpassagierzahl.

Mit Blick auf die einzelnen Destinationen zeigt sich, dass vor allem Rückgänge auf der Mallorca-Route ein besseres Ergebnis verhindert haben. Die Baleareninsel, die in der Vergangenheit insbesondere von Air Berlin und 2017 von Niki angeflogen wurde, war dennoch auch im Jahr 2018 mit rund 190000 Passagieren die meistbeflogene Destination. Die Buchungszahlen in die Türkei stiegen wieder an und Antalya bleibt mit rund 15300 Passgieren das zweitbeliebteste Urlaubsziel.

Der für Geschäftsreisende und Umsteiger wichtige Linienverkehr legte erneut deutlich zu. Neben München trug insbesondere Frankfurt zur erfolgreichen Entwicklung bei.

„Wir sind im Hinblick auf die gravierenden Veränderungen in der Airlinebranche mit dem Jahr 2018 zufrieden. Trotz schwieriger Voraussetzungen ist es zum einen gelungen, die Gesamtpassagierzahl stabil zu halten. Zum anderen erzielten insbesondere die für unsere Region so wichtigen Linienverbindungen hohe Steigerungen“, sagte Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.

Die Zahl der Flugbewegungen am Paderborn-Lippstadt Airport lag 2018 bei rund 40000 und damit etwa 12,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zuwächse sind auf den steigenden Linienflugverkehr sowie einer Zunahme der Allgemeinen Luftfahrt am Heimathafen zurückzuführen.

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