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09.01.2019
FLUG REVUE

Iren bereiten sich auf den Brexit vorRyanair gründet britische Tochter

Die irische Niedrigpreis-Fluggesellschaft Ryanair hat eine zusätzliche Betriebszulassung im Vereinigten Königreich erhalten. Die erste Boeing 737 trägt bereits britische Registrierung.

Ryanair Boeing 737-800

Ryanair hat eine erste Boeing 737-800 aus ihrem Bestand bei einer neuen Tochter britisch registrieren lassen. Archivbild und Copyright: Flughafen Nürnberg

Noch vor Jahresende hatte Ryanair eine ihrer Boeing 737-800, die im September 2014 mit der Werknummer 5099 ausgelieferte, bisher irisch registrierte EI-FEF, mit der neuen, britischen Registrierung G-RUKA versehen. G steht für Großbritannien, RUK für die neue Tochter Ryanair UK und A für das erste Flugzeug. Der Boeing-Jet ist unverändert mit 189 Sitzen der Economy Class bestuhlt. Damit ist der Zweistrahler das erste Flugzeug der neuen, britischen Tochtergesellschaft von Ryanair. 

Am 3. Januar hatte Ryanair bestätigt, dass ihr die britische Luftfahrtbehörde CAA eine britische Betriebslizenz (AOC) erteilt habe. Dies werde es Ryanair ermöglichen, Routen aus dem Vereinigten Königreich in Staaten außerhalb der EU auch nach einem britischen EU-Austritt zu bedienen, so die Fluggesellschaft. Ryanair werde außerdem auch Routen in Großbritannien bedienen. Man wolle alle Behinderungen vermeiden, damit der Verkehr im Sommer 2019 ungestört laufen könne.

Ryanair-Sprecher Juliusz Komorek sagte: "Wir begrüßen die Entscheidung der britischen Luftfahrtbehörde, uns eine Zulassung für Ryanair UK zu erteilen, mit der wir in einer Nach-Brexit-Umgebung weiterfliegen können. Das Risiko eines ungeregelten, britischen Ausscheidens aus der EU steigt." Die einschlägigen Flugbeobachtungs-Webseiten im Internet verzeichnen bisher noch keine Einsätze von G-RUKA.

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