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04.12.2018
FLUG REVUE

Expedition 57/58ISS-Crew um "Astro-Alex" wieder komplett

Der erste bemannte Sojus-Start seit dem Abbruch im Oktober hat planmäßig funktioniert. Die drei Raumfahrer an Bord ergänzen die ISS-Crew Expedition 57 um Kommandant Alexander Gerst.

ISS - Start Sojus MS-11 Expedition 58

Der erste bemannte Start einer Sojus-Rakete nach dem Startabbruch im Herbst 2018 brachte drei Astronauten zur Internationalen Raumstation. Foto und Copyright: NASA/Aubrey Gemignani

Die Sojus-Kapsel MS-11 hob am 3. Dezember um 12:31 Uhr deutscher Zeit von Baikonur in Russland ab. An Bord befanden sich die NASA-Astronautin Anne McClain, der russische Kosmonaut Oleg Kononenko und der kanadische Astronaut David Saint-Jaques. Sie ergänzen die Mannschaft von Expedition 57 auf der ISS, welche nach dem Startabbruch nur mit drei Astronauten besetzt war.

Der Anflug auf die Internationale Raumstation ISS dauerte sechs Stunden, wobei die Sojus-Kapsel automatisch gesteuert vier Erdumkreisungen zurücklegte. Die Sojus dockte um 18:33 deutscher Zeit am russischen Segment der Station an, um 20:38 Uhr wurde die Luke geöffnet. Damit ist Expedition 58 mit sechs Personen wieder komplett und ergänzt die Crew um Kommandant Alexander Gerst (ESA), NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und den russischen Kosmonauten Sergey Prokopyev. Diese sollen am 20. Dezember wieder zur Erde zurückkehren. Mit ihrem Abdocken beginnt dann offiziell die Mission Expedition 58.

ISS - Expedition 58

Voraussichtlich bis zum 20. Dezember ergänzen Anne McClain (NASA, links), Oleg Kononenko (Roskosmos, Mitte)und David Saint-Jacques (Kanada, rechts) die Crew um Kommandant Alexander Gerst. Foto und Copyright: NASA/Victor Zelentsov

Im März 2019 soll die Station dann wieder mit sechs Astronauten besetzt sein, wenn die NASA-Astronauten Nick Hague und Christina Koch sowie der russische Kosmonaut Alexej Ovtschinin zur ISS starten, womit die Expedition 59 offiziell beginnt. Der Start ist für den 28. Februar 2019 geplant. Hague und Ovtschinin waren von dem Startabbruch im Herbst 2018 betroffen, sie sollen nun bis Oktober 2019 auf der ISS bleiben.

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