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08.01.2019
FLUG REVUE

Luftwaffe bleibt in ÄmariPolen übernimmt Baltic Air Policing in Siauliai

Zu Jahresbeginn haben die polnischen Luftstreitkräfte Belgien als Führungsnation bei der NATO-Luftraumsicherung über den baltischen Staaten abgelöst.

F-16 Su-30SM Baltic Air Policing Belgien 2018

Die belgischen F-16 kontrollierten während ihrer vier Monate in Siauliai 40 Mal russische Maschinen im Luftraum über der Ostsee, wie diese Su-30SM der russischen Marineflieger (Foto: Luchtcomponent).

Der Kommandant der scheidenden belgischen Luftwaffeneinheit, Major Sammuel Vanophem, übergab symbolisch den Schlüssel für den baltischen Luftraum an seinen Nachfolger, den Kommandanten der polnischen Luftwaffeneinheit, Oberstleutnant Adam Kalinowski.

General Tod D. Wolters, Commander Allied Air Command, begrüßte das Kommando der polnischen Luftstreitkräfte mit seinen vier F-16-Kampfflugzeugen. Er lobte auch die belgische Einhait für ihren Einsatz, bei dem in vier Monaten vom litauischen Siauliai aus 20 Alarmstarts durchgeführt wurden. Kontrolliert werden die Flüge vom Combined Air Operations Centre in Uedem.

In den nächsten vier Monaten werden die polnischen F-16 weiter von Eurofightern der Luftwaffe ergänzt, die seit September auf dem Flugplatz Ämari in Estland stationiert sind. Im März und April wird im Rahmen der Sicherungsmaßnahmen der NATO eine portugiesische Luftwaffeneinheit mit F-16 auf dem polnischen Militärflugplatz Malbork eingesetzt. Dieses dritte Asset bietet zusätzliche Flexibilität für die Mission.

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