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22.10.2018
FLUG REVUE

USS Harry S. Truman nimmt an NATO-Manöver "Trident Juncture" teilErster US-Trägerverband seit 30 Jahren im Nordpolarmeer

Unter widrigsten Wetterbedingungen ist der Trägerverband der USS Harry Truman in die Norwegensee nördlich des Polarkreises gelaufen, um am NATO-Manöver Trident Juncture teilzunehmen.

BoeingF/A-18 USN USS Harry Truman Trident Juncture Arctic

Katapultstart einer Boeing F/A-18 von Bord der USS Harry Truman im Nordpolarmeer. Foto und Copyright: US Navy

Der letzte Trägerverband, der derartig nördlich vor Norwegen unterwegs war, sei die USS America (CV 66) gewesen, die hier im September 1991 am NATO-Manöver North Star teilgenommen habe, meldete die US Navy. Nun habe die Carrier Strike Group Eight mit dem Nimitz-Klasse-Träger USS Harry S. Truman wieder den Polarkreis erreicht. Der Verband werde dort die Vielseitigkeit und die Belastbarkeit der amerikanischen Seestreitkräfte demonstrieren und High-End-Kriegsführung gemeinsam mit regionalen Partnern und Alliierten trainieren.

"Unsere Männer und Frauen beweisen hier trotz harter klimatischer Bedingungen mit schwerem Seegang, dass dieses Schiff sein gesamtes Aufgabenspektrum überall auf der Welt ausüben kann", sagte der Trägerkommnandant Captain Nick Dienna. Der Trägerverband wird vor Norwegen im Verbund Luft-, See- und Unterwasseroperationen ausführen, obwohl die Temperaturen dort unter dem Gefrierpunkt liegen, es stürmt und der Wellengang unberechenbar ist. Nach diesem zunächst einzelnen Manöver stößt der Verband zum NATO-Manöver Trident Juncture, an dem 30 NATO-Mitglieder, darunter Deutschland, mit 50.000 Soldaten und Matrosen teilnehmen. Insgesamt 150 Flugzeuge, 65 Schiffe und 10.000 Fahrzeuge sind im Einsatz.

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