In Kooperation mit   aero.de Logo
22.10.2018
FLUG REVUE

BundesheerÖsterreichische Black Hawks erreichen 25000 Flugstunden

Österreichs Verteidigungsminister Mario Kunasek hat der Black-Hawk-Staffel zum Erreichen von 25000 Flugstunden Urkunden überreicht. Die S-70A sind seit 2002 im Dienst.

S-70A Österreich 25000 Stunden 2018

Verteidigungsminister Kunasek überreichte Urkunen an die fliegerischen und technischen Kommandanten der Black-Hawk-Staffel in Langenlebarn (Foto: Bundesheer/Pusch).

Seit der offiziellen Indienststellung des Sikorsky S-70A wurden in Summe ca. 219000 Personen und etwa 23000 Tonnen Außen- und Innenlasten unfallfrei transportiert, so das Bundesheer.

Der Erstflug des Black Hawk-Hubschraubers in Österreich erfolgte am 21. September 2002. "Pilot in Command" war damals Hauptmann Michael Doppler. Am 19. Dezember desselben Jahres traf der letzte der neun Hubschrauber in Langenlebarn, Niederösterreich, ein.

Im Rahmen des „Katastrophenschutzpakets“ wird die Staffel um drei zusätzliche Hubschrauber auf zwölf Stück aufgestockt. "Mit den zusätzlichen drei 'Black Hawk'-Maschinen verfügen wir endlich über die benötigte Staffelstärke und Umlaufreserve, ein echter Mehrwert …", so Doppler, heute Oberstleutnant mit einer Einsatzerfahrung von über 5000 Flugstunden. 

Unmittelbar nach der Einschulungsphase für die Piloten und Techniker wurden die Hubschrauber bei Übungen und bei Assistenzeinsätzen eingesetzt: bei Hochwassereinsätzen oder bei der Räumung von Verklausungen in Tirol und Vorarlberg 2005, Niederösterreich 2006, Salzburg und Niederösterreich 2013, Kärnten und Salzburg 2015 sowie 2017; bei Löscheinsätzen in Oberösterreich 2006 und 2018, Tirol 2014 und Kärnten 2015; bei Lawineneinsätzen Tirol und Vorarlberg 2012, Kärnten und Osttirol 2014 sowie Kärnten 2016; im Rahmen von Aufräumarbeiten nach dem Sturmtief "Kyril" in Ober- und Niederösterreich 2007 sowie nach dem Sturmtief "Paula" in Kärnten und der Steiermark. 

Der "Black Hawk" kam auch bei Auslandseinsätzen zum Einsatz. Im Zuge eines Rettungs- und Bergeeinsatzes bei der EUFOR-Mission in Bosnien-Herzegowina im März 2010, wurden ein Schwerverletzter und drei Unverletzte aus Bergnot gerettet. Die beteiligte Crew führte bei diesem Einsatz die erste Windenbergung bei Nacht durch. Für diese Mission wurde die Crew nachträglich im Jahr 2012 mit dem "Sikorsky Rescue Award" ausgezeichnet.

Teilen:

FLUG REVUE bei FLUG REVUE bei Facebook FLUG REVUE bei Twitter FLUG REVUE bei Google plus