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04.12.2018
FLUG REVUE

Basiskonfiguration modernisiertC-27J Spartan mit neuer Avionik fliegt

Die neue Basiskonfiguration der Leonardo C-27J ist am Montag in Turin zum Erstflug gestartet. Zu den Änderungen zählen ein neues Avioniksystem, neue Cockpit-Bedienfelder und LED-Leuchten.

C-27J italien ca 2007

Die C-27J – hier eine Maschine der Aeronautica Militare – wird von Leonardo nun mit einer verbesserten Avionik angeboten (Foto: Leonardo).

Die Hauptvorteile der neuen C-27J-Basiskonfiguration sind ihre Übereinstimmung mit neuen zivilen Vorschriften eine Beseitigung des Risikos von veralteten Systemen im militärischen Umfeld.

Das neue Avioniksystem C-27J ist so konzipiert, dass es zukünftigen Anforderungen Der Flugsicherung entspricht, wie SESAR und NextGen. Es bietet zum Beispiel TCAS 7.1 (Traffic Collision and Avoidance System). Wichtige Upgrades betreffen ein neues FMS (Flight Management System) mit RNP (Required Navigation Performances) und LPV (Localizer mit vertikalen Führungsfunktionen). Die IFF (Freund Feind-Kennung Modus 5) wurde auf den neuesten Stand gebracht.

Neue Cockpit-Displays, ein neues Wetterradar, neue Funknavigation, verbesserte Satellitenkommunikation, neues Interkom-System sowie eine neue Cockpit- und Frachtraumbeleuchtung wurden ebenfalls integriert.

Die neue Basiskonfiguration wird auch als Nachrüstung für bestehende Betreiber angeboten, die die Fähigkeiten ihrer C-27J-Flotte verbessern wollen. Bisher sind 85 Spartan von 14 Ländern bestellt worden.

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