In Kooperation mit   aero.de Logo
08.03.2018
FLUG REVUE

Italienische LuftstreitkräfteF-35A fliegt für Luftraumschutz

Die Aeronatica Militare nutzt ihre in Amendola stationierten Lockheed Martin F-35A nun offiziell für den Schutz des nationalen Luftraums.

F-35A Amendola 32° Stormo 2018

Beim 32° Stormo der Aeronautica Militare in Amendola fliegt die F-35A nun als Teil des Luftraumschutes (Foto: AMI).

Die 13° Gruppo des 32° Stormo 'Armando Boetto' ist der erste F-35A-Verband in Europa. Er ist seit dem 1. März Teil des des nationalen Luftverteidigungssystems Servizio di Sorveglianza dello Spazio Aereo (S.S.S.A.).

Die Erreichung dieses „wichtigen Ziels ist Teil der Weiterentwicklung der unzähligen Einsatzmöglichkeiten des Waffensystems F-35. Die Validierung dieser Fähigkeit wurde durch eine intensive und komplexe Ausbildung der Besatzungen und des technischen Personals …. und nach zahlreichen Tests … erreicht“, so die Aeronatica Militare. Dabei wurde auch die reibungslose Koordination mit anderen Einheiten der Luftverteidigung geprüft.

„Dank der Umsetzung dieser Einsatzfähigkeit wird das Mehrzweckwaffensystem F-35 einen wertvollen Beitrag dazu leisten, den nationalen Luftraum vor möglichen Bedrohungen für das Land und seine Bürger zu schützen“, so die AMI weiter.

Der 32° Stormo hatte seine ersten beiden F-35A am 12. Dezember 2016 erhalten. Zuvor waren vier Maschinen aus der italienischen Endmontage in Cameri für die Pilotenausbildung nach Luke AFB in Arizona geflogen worden. Inzwischen sind in Cameri neun F-35A fertig gestellt worden.

Neben der F-35A-Staffel sind in Amendola auch unbemannte Predator-Aufklärungsdrohnen stationiert (28° Gruppo). Dazu kommt die 632ª Squadriglia Collegamenti für die Pilotenschulung auf MB-339.

Teilen:

Mehr über ...
FLUG REVUE bei FLUG REVUE bei Facebook FLUG REVUE bei Twitter FLUG REVUE bei Google plus