In Kooperation mit   aero.de Logo
06.12.2017
FLUG REVUE

3D-DruckGE eröffnet Customer Experience Center nahe München

Die GE-Tochterfirma GE Additive zeigt im neuen Zentrum in Garching alle Aspekte der additiven Fertigung.

Customer Experience Center GE Additive München

Im neuen Customer Experience Center von GE Additive in Garching stehen zehn 3D-Druck-Anlagen von Concept Laser (Foto) und Arcam. Foto und Copyright: GE Additive

GE Additive hat am Dienstag das erste internationale Customer Experience Center in Garching bei München eröffnet. Dort soll bestehenden und künftigen Kunden die Welt des 3D-Drucks in allen Facetten nähergebracht werden, vom Design bis zum Prototypenbetrieb. Zudem wird in Garching ein Weiterbildungsangebot zum Thema additive Fertigung aufgebaut.

GE hat 15 Millionen US-Dollar in das 3D-Druck-Zentrum investiert. Bis zu 50 Mitarbeiter sollen in dem 2700 Quadratmeter umfassenden Werk arbeiten. Zehn additive Fertigungsanlagen des deutschen Herstellers Concept Laser und der schwedischen Firma Arcam EBM wurden installiert. GE hatte Ende 2016 die Mehrheit an den beiden Hersteller von 3D-Druck-Anlagen übernommen.

"Deutschland ist der globale Innovations-Hub für additive Fertigung. Genau hier, im Herzen der additiven Revolution, wird das Zentrum als Schnittstelle zwischen Kunden und unseren Teams fungieren. Hier können wir die Stärken von Concept Laser und Arcam vereinen, die beide führende Anbieter von Maschinen und Dienstleistungen im Bereich additive Fertigung sind", sagte Robert Griggs, Customer Success Leader von GE Additive.

3D-Druck wird im Triebwerksbau wichtiger

Bereits im Mai hat GE Additive in Pittsburgh das erste Customer Experience Center in den USA eröffnet. In Deutschland treibt GE neben dem neuen Zentrum in Garching sein Engagement im Bereich der additiven Fertigung weiter voran. Am Standort Lichtenfels von Concept Laser entsteht derzeit ein 3D-Campus, der künftig Forschung und Entwicklung sowie Produktion, Service und Logistik unter einem Dach vereinen soll. Rund 100 Millionen Euro werden dafür investiert.

GE Aviation, die Triebwerkssparte von GE, nutzt in zunehmendem Maß gedruckte Bauteile. Im LEAP-Triebwerk von CFM International (Joint Venture mit Safran) für den Airbus A320neo, die Boeing 737 MAX und die Comac C919 kommen erstmals gedruckte Einspritzdüsen zum Einsatz. Für das neue Advanced Turboprop des einmotorigen Geschäftsreiseflugzeugs Cessna Denali will GE mehr als ein Drittel der Teile additiv fertigen.

Teilen:

FLUG REVUE bei FLUG REVUE bei Facebook FLUG REVUE bei Twitter FLUG REVUE bei Google plus